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lsblk und Blockgeräte

KommandozeilenwerkzeugAlle Linux-Distributionen

lsblk listet Blockgeräte wie Festplatten, Partitionen, LVM-Volumes und Loop-Geräte als Baumstruktur mit Größe, Typ und Einhängepunkt auf. Es ist der sicherste erste Schritt vor dem Partitionieren, Formatieren oder Einbinden, da es anzeigt, welches Gerät welches ist.

1Die Baumstruktur lesen

Festplatten erscheinen als sda, nvme0n1 oder vda, und ihre Partitionen darunter (sda1, nvme0n1p1). TYPE zeigt disk, part, lvm oder loop an; MOUNTPOINTS zeigt, wo das jeweilige Gerät eingehängt ist.

2Nützliche Optionen

lsblk -f fügt den Dateisystemtyp, das Label und die UUID hinzu. lsblk -o NAME,SIZE,MODEL,SERIAL zeigt das Festplattenmodell und die Seriennummer an, was bei der Unterscheidung von Festplatten hilft. -e7 blendet Loop-Geräte aus, die von Snap-Paketen in großer Zahl erstellt werden.

3Verwandte Werkzeuge

blkid gibt UUIDs und Dateisystemtypen aus, df -h zeigt den freien Speicherplatz eingehängter Dateisysteme an und findmnt zeigt den Einhängebaum.

Wie man ein neu hinzugefügtes Laufwerk identifiziert

  1. Geräte vor dem Anschließen des Laufwerks auflisten: lsblk -e7
  2. Das Laufwerk anschließen und denselben Befehl erneut ausführen.
  3. Der neue Eintrag ohne Einhängepunkte ist das neue Laufwerk; bestätigen mit: lsblk -o NAME,SIZE,MODEL,SERIAL
  4. Überprüfen, ob es bereits ein Dateisystem besitzt: lsblk -f

Vorsicht

  • Überprüfen Sie den Gerätenamen doppelt, bevor Sie Partitionierungs- oder Formatierungswerkzeuge ausführen: Ein Fehler löscht die falsche Festplatte.
  • Gerätenamen können sich zwischen Systemstarts ändern; verwenden Sie UUIDs in /etc/fstab.

Quellen

  1. lsblk(8) Handbuchseite man7.org
  2. blkid(8) Handbuchseite man7.org

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